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Ernährungsberater Fernstudium

Ernährung sollte im besten Fall schmecken, Spaß machen sowie gesund und ausgewogen sein. Daran hapert es allerdings noch bei vielen. Du weißt im Grunde schon, wie man es besser macht und möchtest lernen, andere Menschen hinsichtlich der Ernährung zu beraten? Mit einem Ernährungsberater Fernstudium kannst du genau das flexibel lernen.

In Deutschland leiden wir an einem Luxusproblem: Überfluss. Dadurch, dass wir in unseren Möglichkeiten an Nahrungsmitteln kaum eingeschränkt sind, ist die Versuchung des Konsums groß, geradezu unausweichbar. Hier noch schnell ein Stück Schokolade in den Mund, den Milchshake nach Feierabend, die Pommes in der Mittagspause und manchmal hat man Lust auf eine Weintraube, dann ist der Bedarf nach Gesundem aber auch gedeckt. Nicht nur ungesunde Ernährungsweisen begünstigen Krankheiten oder die Risiken dafür. Viele Menschen leiden an Lebensmittelunverträglichkeiten, im besten Fall an einer, im schlimmsten Fall an gleich mehreren. Oder Menschen sind sich bewusst, dass sie sich eigentlich besser ernähren müssten, schaffen es aber aus eigenem Antrieb nicht. Wer kann bei all den Szenarien helfen? Ernährungsberater.

Ernährungsberater kannst du mit einem Fernstudium werden, doch Achtung: Der Begriff "Fernstudium" bringt Verwechslungsgefahr mit sich, denn du kannst nicht automatisch davon ausgehen, dass es sich um ein akademisches Studium mit Bachelor- oder Masterabschluss handelt. Tatsächlich ist es so, dass der Begriff "Fernstudium" nicht geschützt ist und die Mehrzahl der angebotenen Fernstudiengänge nicht-akademisch sind, während akademische Studiengänge nur selten als Fernstudium zu finden sind.

Die Ausbildung zum Ernährungsberater per Fernstudium bietet dir eine große Flexibilität, da du an Orten und zu Zeiten lernen kannst, die dir am besten passen oder bei denen du am effektivsten den Stoff pauken kannst. Was du zum Ernährungsberater Fernstudium wissen solltest, haben wir dir in diesem Artikel zusammengetragen.

Ernährungsberater Fernstudium: Gesund mit der richtigen Ernährung

Das Ernährungsberater Fernstudium auf einen Blick

Dauer

  • 3 bis 15 Monate (Zertifikat) | 6 bis 12 Semester (Bachelor)

Gut zu wissen

  • Die Bezeichnung „Ernährungsberater“ ist nicht geschützt, im Prinzip kann sich jeder so nennen, deswegen ist eine qualitativ hochwertige Ausbildung von Vorteil

Kosten

  • 600 Euro und 2.000 Euro (Zertifikat) | 12.900 Euro bis 15.000 Euro (Bachelor)

Das Richtige für...

... Leute, die vielseitig interessiert sind

Studieninhalte: Was lerne ich im Ernährungsberater Fernstudium?

Ziel des Ernährungsberater Fernstudiums ist, dich mit Hintergrundwissen rund um die Ernährungslehre zu versorgen. Dazu werden zum Beispiel diese Inhalte vermittelt:

  • Anatomie und Physiologie des Verdauungssystems
  • Ernährungsphysiologie
  • Lebensmittelkunde
  • Ernährungslehre
  • Spezielle Ernährungsformen
  • Gesundheitsfördernde Maßnahmen
  • Ernährungsbedingte Krankheiten
  • Essen und Psychologie
  • Beratungsmethoden
  • Existenzgründung

Ebenfalls Thema im Fernstudium ist der unterschiedliche Ernährungsbedarf verschiedener Zielgruppen, denn Schwangere können nicht die gleichen Empfehlungen und Ernährungspläne erhalten wie Sportler, und Kinder nicht die gleichen wie Senioren.

In vielen Fernstudiengängen geht es neben der Ernährung auch generell um eine gesunde Lebensweise, denn die Gesundheit eines Einzelnen ist holistisch zu sehen. Entspannung, Sport, Fitness und eine gute Work-Life-Balance ergänzen die gesunde Ernährung und führen zu einem ausgewogenen Lebensstil.

Wie du in der Auflistung siehst, spielt auch das Thema Existenzgründung eine Rolle. Das ist allerdings nicht in jedem Fernstudium der Fall. Wenn deine Pläne in Richtung selbstständiger Ernährungsberater gehen, macht es Sinn, eine Präsenzausbildung oder ein Fernstudium Ernährungsberater zu suchen, in dem du wichtige wirtschaftliche Grundlagen lernst. Sonst fehlt dir am Ende wichtiges Wissen in Buchführung, Rechnungsschreiben und gesetzliche Richtlinien.

Grundsätzlich sind die Inhalte bei den einzelnen Fernstudienanbietern schon recht ähnlich, aber wenn du die Lehrpläne miteinander vergleichst, wird dir schon auffallen, dass einige Anbieter zusätzlich andere Aspekte mit in den Lehrplan einbringen als die Konkurrenz.

Passendes Fernstudium und Anbieter finden

Ernährungsberater kannst über den akademischen Weg oder einen nicht-akademischen Weg werden. Das bedeutet, du absolvierst entweder ein Fernstudium, das mit einem Bachelor (oder Master) abschließt, oder du absolvierst ein Fernstudium, an dessen Ende ein Zertifikat auf dich wartet. Für beide Möglichkeiten listen wir dir im Folgenden Studiengänge und Anbieter auf.

Welche Voraussetzungen brauche ich?

Da es unterschiedliche Abschlüsse gibt, die du mit einem Ernährungsberater Fernstudium erreichen kannst, werden auch unterschiedliche Anforderungen vorausgesetzt, damit du das Fernstudium beginnen kannst.

Wir dröseln das einmal für dich auf und weisen dich gleichzeitig darauf hin, dass du nicht alle hier genannten Voraussetzungen erfüllen musst. Wir haben uns auf den Webseiten verschiedener Fernschulen umgesehen und die Voraussetzungen zusammengetragen, die wir dort gefunden haben.

Voraussetzungen für ein nicht-akademisches Ernährungsberater Fernstudium

  • Realschulabschluss oder vergleichbarer schulischer Abschluss
  • Mindestalter von 18 Jahren
  • Kenntnisse aus dem Bereich Ernährung/Ernährungswissenschaften sind von Vorteil
  • Berufserfahrung im Gesundheitsbereich, medizinischen oder diätetischen Bereich von Vorteil
  • Teilweise sind auch gar keine Voraussetzungen nötig

Voraussetzungen für ein akademisches Fernstudium

Wenn du den Weg eines akademischen Fernstudiums wählen möchtest, ist das Angebot vergleichsweise gering. Nur sehr wenige Bachelor-Studiengänge, mit denen du im Anschluss als Ernährungsberater arbeiten kannst, können im Fernstudium absolviert werden, so etwa ein Ernährungswissenschaften Fernstudium. Für diese musst du folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Allgemeine Hochschulreife, fachgebundene Hochschulreife oder Fachhochschulreife
  • Du kannst unter bestimmten Voraussetzungen auch ohne Abitur studieren, wenn du zum Beispiel eine Berufsausbildung + Berufserfahrung, eine absolvierte Aufstiegsfortbildung oder Meisterbrief nachweisen kannst oder gegebenenfalls eine Eignungsprüfung ablegst

Persönliche Voraussetzungen

Ernährungsberater üben eine Aufgabe mit Verantwortung aus und arbeiten eng mit ihren Klienten zusammen. Folgende persönliche Eigenschaften sind demnach definitiv von Vorteil:

  • Interesse am Menschen
  • Interesse an Gesundheit, Ernährungsweisen und Lebensmitteln
  • Grundverständnis für Naturwissenschaften, Ökonomie und Sozialwissenschaften
  • Gesunder Lebensstil, damit du mit gutem Beispiel vorangehen kannst • Empathie und Einfühlungsvermögen
  • Ein offenes Ohr und Kommunikationsstärke
  • Fähigkeit, auf jeden Klienten individuell einzugehen, denn im Bereich Ernährung gibt es keine pauschalen Lösungen und Ernährungswege
  • Bereitschaft, dich regelmäßig weiterzubilden, da im Bereich Ernährung beständig geforscht wird und neue Erkenntnisse zu Tage kommen
  • Motivation, Überzeugungskraft und Ausdauer, denn es gibt sicher Klienten, die trotz aller Vernunft erstmal gegen den inneren Schweinehund ankämpfen müssen

Wie lange dauert ein Ernährungsberater Fernstudium?

Es kommt drauf an, wie es immer so schön heißt. Worauf? Bei welchem Anbieter du das Fernstudium absolvierst. Die Zeitspanne liegt zwischen drei und 15 Monaten. Einige Lehrgänge sind kompakter und daher in einer kürzeren Zeit zu absolvieren, andere Kurse sind umfangreicher. Viele Fernschulen bieten außerdem den Service, die Studienzeit (kostenlos) zu verlängern.

Die Dauer des Fernstudiums hängt aber auch davon ab, ob du dich für einen nicht-akademischen Fernlehrgang entscheidest, wie eben beschrieben, oder für ein akademisches Fernstudium. Ein akademisches Fernstudium dauert zwischen sechs und acht Semester, also drei bis vier Jahre. Aber dafür hast du am Ende auch einen Bachelorabschluss in der Tasche.

Kosten und Finanzierung

Wie viel ein Ernährungsberater Fernstudium kostet, lässt sich nicht pauschal benennen. Den gravierendsten Unterschied gibt es zwischen den nicht-akademischen Fernlehrgängen und den akademischen Fernstudiengängen.

Die Kosten für ein akademisches Ernährungswissenschaften Studium bewegen sich derzeit (Stand: September 2020) zwischen rund 12.900 Euro und 15.000 Euro, die monatlichen Raten liegen damit zwischen 199 Euro und 388 Euro.

Die nicht-akademischen Ernährungsberater Fernstudiengänge liegen deutlich drunter, aber dafür dauern sie auch weniger lang und schließen mit einem Zertifikat statt einem Bachelor- oder Masterabschluss ab.

Da es sich bei den Anbietern um private Einrichtungen handelt, können diese die Gebühren selbst festlegen. Häufig liegen die Gesamtkosten zwischen rund 600 Euro und 2.000 Euro, allerdings sollen diese Angaben nur als grober Anhaltspunkt dienen.

Es ist definitiv sinnvoll, sich direkt bei den Anbietern nach den Kosten zu erkundigen. Bei vielen ist es sogar so, dass du die Infos zu den Kursgebühren erst bekommst, wenn du Infomaterial bestellt hast.

Finanzierung

Nun hat nicht jeder mal eben das Geld für eine Ausbildung, daher solltest du dir vorher über die Kosten und Finanzierung Gedanken machen. Vielleicht gehörst du zu den Glücklichen, die sich die Gebühren ohne Probleme leisten können. Doch selbst, wenn dem nicht so ist, musst du nicht auf das Ernährungsberater Fernstudium verzichten.

Wenn du dich beruflich weiterbilden möchtest, kannst du bei Bund und Länder auf verschiedene Hilfen zurückgreifen. Bildungsscheck oder Quali-Scheck sind zum Beispiel Förderprogramme der Länder; die Bildungsprämie hingegen ist ein bundesweites Förderprogramm.

Wenn du als arbeitslos oder arbeitssuchend gemeldet bist, besteht die Möglichkeit, dass dir das Ernährungsberater Fernstudium komplett von der Agentur für Arbeit per Bildungsgutschein finanziert wird. Du musst dafür allerdings persönlich vorsprechen und gute Gründe vorbringen, warum du dieses nicht-akademische Fernstudium absolvieren möchtest und belegen, dass du damit wieder in den Arbeitsmarkt einsteigen kannst.

Solltest du bereits im Gesundheitswesen arbeiten und möchtest das Fernstudium absolvieren, um deine Qualifikationen, dein Portfolio oder dein Leistungsspektrum zu erweitern, erkundige dich bei deinem Arbeitgeber, ob er sich finanziell an der Weiterbildung beteiligt.

Ablauf des Fernstudiums

Ein Fernstudium – egal, ob nicht-akademisch oder akademisch – läuft grundsätzlich ähnlich ab. Damit du in Eigenregie von zu Hause lernen kannst, bekommst du das Unterrichtsmaterial zur Verfügung gestellt. Dabei kann es sich je nach Anbieter um digitale Unterlagen handeln, die du zum Beispiel auf dem sogenannten Online-Campus herunterladen kannst, oder du bekommst Studienbriefe mit der Post zugeschickt. Bei einigen Anbietern kannst du zwischen beiden Formen wählen, manche stellen nur eine der beiden zur Verfügung.

Hast du die Unterlagen vor dir liegen oder heruntergeladen, geht es los: Du arbeitest Modul für Modul bzw. Studienbrief für Studienbrief durch. Ergänzt wird das Lernmaterial durch Webinare oder Videos, die dir ebenfalls über den Online-Campus zur Verfügung gestellt werden. Um den Lernerfolg zu festigen und nachzuweisen, musst du Fragen beantworten, Fallbeispiele lösen und im Falle eines akademischen Fernstudiums auch größere Leistungen erbringen, wie etwa Hausarbeiten schreiben oder Prüfungen ablegen.

Obwohl du dich für ein Fernstudium entschieden hast, ist es sehr wahrscheinlich, dass du auch Präsenztage haben wirst, die Anzahl hält sich aber in Grenzen. Bei einigen Anbietern sind sie bereits im Lehrplan vorgesehen, bei anderen kannst du sie optional belegen, allerdings können dann zusätzliche Gebühren fällig werden. Präsenztage sind sehr nützlich, denn Beratungsgespräche oder Kochkurse lassen sich nun mal besser mit echten Menschen üben als mit einem Studienbrief oder einer PDF-Datei. Außerdem lernst du deine Mitstreiter dann auch endlich von Angesicht zu Angesicht kennen.

Wird das Ernährungsberater Fernstudium zur Ausübung des Berufes anerkannt?

Grundsätzlich kann jeder als Ernährungsberater arbeiten, egal, ob er eine Ausbildung oder ein Fernstudium absolviert hat oder nicht. Die Berufsbezeichnung Ernährungsberater ist nicht geschützt und es gibt keine einheitlichen Richtlinien zur Ausbildung. Insofern ist der Begriff „Anerkennung“ möglicherweise etwas irreführend. Dennoch solltest du für dich und deinen potenziellen Klienten zuliebe eine bestmögliche Ausbildung zum Ernährungsberater durchlaufen haben, schließlich hast du als solcher eine verantwortungsvolle Aufgabe und die Klienten werden dir eher vertrauen, wenn dein Wissen durch ein Zertifikat belegt ist. Und die Konkurrenz, die zugegebener Maßen ziemlich groß ist, sollte sich vor dir in Acht nehmen, wenn du mit Zertifikaten und Zeugnissen dein Ernährungs-Revier markierst.

Am Ende des Ernährungsberater Fernstudiums erhältst du je nach Anbieter und erbrachter Leistung (Teilnahme an Präsenzseminaren oder Abschlussprüfung) ein Zertifikat oder ein Zeugnis. Da es keine gesetzlichen Richtlinien zur Ernährungsberater Ausbildung gibt, solltest du aber darauf achten, dass die Fernlehrgänge zum Beispiel AZAV-zertifiziert oder von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht geprüft und zugelassen sind. Auch andere Qualitätssiegel, etwa von der Bundesapothekerkammer und der RbP - Registrierung beruflich Pflegender, sind ein Zeichen dafür, dass du dich für einen seriösen Anbieter entschieden hast.

Anerkennung bei den Krankenkassen

Anders sieht es hingegen mit der Anerkennung der Krankenkassen aus, denn in diesem Fall wird nach knallharten Kriterien entschieden, ob die Leistungen der Ernährungsberatung abgerechnet werden oder nicht.

Wenn du deine Leistungen mit den Krankenkassen abrechnen möchtest, gibt es einen klaren Weg, den du gehen musst:

„Gesetzliche Krankenkassen bezuschussen die Kosten einer Ernährungsberatung nur dann, wenn die Ernährungsberatungsfachkraft einen anerkannten Berufs- oder Studienabschluss im Bereich Ernährung und eine Zusatzqualifikation nachweist. Dies ist als so genannte Anbieterqualifikation im Leitfaden Prävention festgelegt. Anerkannt als Berufs- oder Studienabschluss sind der Fachschulabschluss als Diätassistent und der Hochschulabschluss als Oecotrophologe oder Ernährungswissenschaftler (Bachelor, Master, Diplom) sowie Ärzte.

Zusätzlich zu diesen Abschlüssen müssen die Ernährungsberatungsfachkräfte durch ein Zertifikat nachweisen, dass sie sich durch die Teilnahme an bestimmten Fortbildungen für die Ernährungsberatung qualifiziert haben und sich regelmäßig weiterbilden. Vier Zertifikate und eine Registrierung sind anerkannt:

  • Zertifikat Ernährungsberater/DGE der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE)
  • Fortbildungszertifikat des Verbandes der Diätassistenten - Deutscher Bundesverband e. V. (VDD)
  • Zertifikat Ernährungsberater/in VDOE des Berufsverbands Oecotrophologie e. V. (VDOE)
  • Qualifizierte(r) Diät- und Ernährungsberater(in) VFED wird vom Verband für Ernährung Diätetik e. V. (VFED) vergeben
  • QUETHEB-Registrierung als Qualifikationsnachweis zur Ausübung der Ernährungstherapie und Ernährungsberatung“

Quelle: https://www.bzfe.de/inhalt/die-notwendige-qualifikation-eines-ernaehrungsberaters-3360.html

Ein Fernlehrgang allein reicht also nicht aus, um als qualifizierter Ernährungsberater zu arbeiten.

Beruf: Ernährungsberater

Mehr als die Hälfte der Deutschen sind übergewichtig. Das ist nur eines von vielen Problemen, das durch eine schlechte Ernährung hervorgerufen werden kann. Am besten kommt es gar nicht erst soweit. Ernährungsberater kümmern sich ganz individuell um jeden ihrer Klienten und es gibt viel zu tun, um uns Deutschen zu verklickern, wie eine anständige Ernährung aussieht.

Zunächst machen sich Ernährungsberater ein Bild von ihren Klienten. Sie prüfen den Body Maß Index (BMI), messen den Körperfettanteil und erheben weitere Körperdaten. Dann wird je nach Klient ein individueller Ernährungsplan erstellt und festgehalten, welche Ziele erreicht werden sollen. Um die Fortschritte zu prüfen, sind regelmäßige Treffen wichtig, bei denen die Klienten berichten, wie es ihnen mit dem neuen Ernährungsplan ergangen ist. Wie leicht fällt die Umsetzung? Wird der Plan eingehalten? Wie fühlt sich der Klient? Braucht er einen kleinen Motivationsschub?

Ernährungsberater helfen dabei, sich gesünder zu ernähren, Beschwerden zu lindern, Krankheiten vorzubeugen, abzunehmen oder zuzunehmen, oder auch die Ernährung bei Lebensmittelunverträglichkeiten wieder abwechslungsreich, aber bekömmlich zu gestalten.

Das alles kann im Rahmen einer Beratung stattfinden, aber genauso gut können Ernährungsberater ihr Wissen über Bücher, Zeitschriften, TV oder Internet zugänglich machen. Außerdem geben sie zum Beispiel Seminare, Workshops oder stehen beratend größeren Einrichtungen wie Schulen oder Unternehmen mit einem betrieblichen Gesundheitsmanagement zur Seite.

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