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Fernstudium Ernährung

Du möchtest neben dem Beruf ein Fernstudium Ernährung absolvieren? In diesem Artikel erfährst du, welche Studienmöglichkeiten sich hinter der Bezeichnung Fernstudium Ernährung verbergen, denn ein solches Studium an sich gibt es nicht. Zudem listen wir Hochschulen auf, die passende Studiengänge anbieten und wir liefern dir allgemeine Infos rund ums Fernstudium.

Was dich in diesem Artikel erwartet

Du möchtest dich zum Thema Fernstudium Ernährung informieren, sonst wärst du nicht auf dieser Seite gelandet. In diesem Artikel findest du allgemeine Informationen zum Fernstudium im Bereich Ernährung. Da es zu dieser Thematik verschiedenste Fernstudienangebote gibt, können wir lediglich einen allgemeinen Überblick geben. Möchtest du mehr über ein bestimmtes Fernstudium erfahren, kannst du dazu unsere Auflistung von Hochschulen nutzen. Dort findest du alle Fernstudiengänge, die im Bereich Ernährung angeboten werden, und kannst über das Kontaktformular kostenlos und unverbindlich Infomaterial bei den Hochschulen anfordern und dich natürlich auch auf den Webseiten der Hochschulen selbst über das Fernstudium Ernährung informieren.

Zudem listen wir dir im Abschnitt „Fernstudium Ernährung: Was kann ich studieren?“ auf, welche Studienangebote es gibt und liefern dir dazu in weiteren Artikeln mehr Infos. Ansonsten findest du hier die Antworten auf Fragen zu Kosten, Dauer, Anerkennung und der Frage, ob ein Fernstudium überhaupt die richtige Studienform für dich ist.

Fernstudium Ernährung:
Studienvielfalt in der Ernährung entdecken

Fernstudium Ernährung: Was kann ich studieren?

Unter dem Begriff Fernstudium Ernährung lassen sich viele verschiedene Fernstudiengänge zusammenfassen, die sich mit dem Thema Ernährung auseinandersetzen und das auf ganz unterschiedlichen Ebenen: Medizin, Chemie, Biologie, Beratung, Technik oder auch BWL. Was also kannst du alles als Fernstudium im Bereich Ernährung studieren?

Wer bietet ein Fernstudium Ernährung an?

Wie funktioniert ein Fernstudium?

Ein Fernstudium Ernährung lebt davon, dass du es in Eigenregie durchführst. Es bietet dir eine große Flexibilität, denn du kannst lernen, wann und wo du willst – in Eigenregie eben.

Auch wenn du nicht persönlich am Unterricht an der Hochschule teilnimmst, erbringst du dennoch die gleichen Leistungen, wie es auch die klassischen Vollzeitstudenten tun: Du musst Credit Points sammeln, Hausarbeiten und andere schriftliche Ausarbeitungen erstellen und Prüfungen schreiben.

Unterrichtsmaterial

Die Fernhochschulen stellen dir das Unterrichtmaterial zur Verfügung, es gibt verschiedene Varianten: Zum einen die guten alten Studienbriefe, die aber durch die Digitalisierung langsam, aber sicher zu einem Auslaufmodell werden. Die Studienbriefe werden dir per Post nach Hause geschickt, sodass du sie in Ruhe durcharbeiten und die Aufgaben bearbeiten kannst. Deine Ergebnisse schickst du ebenfalls per Post zurück an die Fernhochschule, wo die betreuenden Dozenten deine Ausarbeitungen ansehen.

Studienbriefe werden noch angeboten, mal sind sie fester Bestandteil des Fernstudiums, mal kannst du sie optional auswählen, zahlst aber dann möglicherweise Gebühren für Material und Porto.

Die andere Variante, das Lernmaterial zu erhalten, ist die digitale Variante. Mittlerweile ist ein sogenannter Online-Campus Standard bei den Fernhochschulen. Nachdem du dich mit deinen Zugangsdaten dort eingeloggt hast – was du von überall auf der Welt machen kannst, solange du einen Rechner und Internet hast – kannst du auf verschiedene Services zurückgreifen, die je nach Hochschule etwas unterschiedlich sein können.

Der Online-Campus bietet dir …

  • Studienhefte und Lernmaterial zum Download
  • Übersicht über den Studienverlauf
  • Übersicht über die bisherigen Noten
  • Möglichkeit, Aufgaben einzureichen
  • Anmeldung für Prüfungen und Anfordern von Bescheinigungen
  • Teilnahme an Webinaren, Livestreaming von Seminaren aus den Hörsälen

Über die organisatorischen Features hinaus können sich Studierende in Chats austauschen, digitale Lerngruppen erstellen und Rückfragen an die Dozenten stellen.

Präsenztermine

Auch wenn du dich für ein Fernstudium entschieden hast, können Präsenzseminare durchaus fester Bestandteil des Studiums sein. Gerade im Bereich Ernährung ist es von Vorteil, wenn du – je nach Studiengang – Labortage hast, Gesprächsführungen übst oder wissenschaftliche Fragestellungen mündlich in einer Gruppe diskutieren kannst. Die Präsenztage fallen in der Regel aufs Wochenende und die Fernhochschulen vermeiden es, die Häufigkeit deiner persönlichen Anwesenheit überzustrapazieren.

Nicht immer gibt es verpflichtende Präsenztage, an einigen Fernhochschulen können sie auch frei wählbar sein, dann sind sie allerdings meistens nicht in den Studiengebühren enthalten, sodass eine Extragebühr fällig sein kann. Das erfährst du aber auf den Webseiten oder im Infomaterial der jeweiligen Hochschulen.

Prüfungen

In den meisten Fällen werden die Prüfungen an der Hochschule geschrieben, aber auch hier befindet sich langsam, dank der Digitalisierung, einiges im Umbruch. Tatsächlich gibt es Fernhochschulen, an denen du die Prüfungen von zu Hause aus ablegen kannst. Das ist bisher aber noch eher die Seltenheit.

Wie lange dauert ein Fernstudium Ernährung?

Eine pauschale Länge lässt sich für ein Fernstudium Ernährung nicht festsetzen. Normalerweise kannst du bei einem Bachelorstudium von sechs bis acht Semestern ausgehen, bei einem Masterstudium von vier bis sechs Semestern. Da die Hochschulen aber gerade in Sachen Fernstudium flexibel sind, bieten einige von vornherein unterschiedliche Regelstudienzeiten an, die bis zu zwölf Semester dauern können. Gibt es keine Wahlmöglichkeiten einer Regelstudienzeit, dann sind die Fernhochschulen aber grundsätzlich so kulant, diese kostenlos zu verlängern, denn in der Regel sind es Berufstätige, die ein Fernstudium absolvieren und es klappt nun mal nicht immer, Beruf, Privatleben und Fernstudium perfekt unter einen Hut zu bekommen.

Übrigens: Unterschätze nicht den Lernaufwand für ein Fernstudium. Du kannst grob von zwölf bis 20 Stunden pro Woche für dein Studium einplanen, wie hoch das Pensum aber genau ist, hängt auch immer vom einzelnen Studierenden ab und wie sie bei einem bestimmten Thema durchkommen.

Wie viel kostet ein Fernstudium Ernährung?

Auch für die Kostenfrage gilt, dass sich keine pauschalen Angaben machen lassen. Da Fernstudiengänge häufig von privaten Fernhochschulen angeboten werden und diese keine finanzielle Unterstützung vom Staat erhalten, kann jeder Anbieter die Höhe der Studiengebühren selbst festlegen. Daher ergeben sich in etwa folgende grobe Angaben:

  • Ein Bachelorstudium kann zwischen 1.500 Euro und 14.000 Euro liegen, im Schnitt kannst du aber tatsächlich von rund 12.000 Euro ausgehen
  • Ein Masterstudium liegt etwa bei Kosten zwischen 12.000 Euro und 13.000 Euro
  • Ein MBA-Studium kann durchaus mehr als 15.000 Euro kosten

Für die genauen Kosten musst du dich bei den einzelnen Hochschulen erkundigen. Dort erfährst du auch, ob auf die Studiengebühren noch Immatrikulations- oder Prüfungsgebühren on top kommen oder diese inklusive sind.

Überlege dir außerdem, wie du das Fernstudium Ernährung finanzieren kannst. Wenn du einen gut bezahlten Job hast, kannst du die monatlichen Raten von grob 200 Euro bis 300 Euro (teilweise auch mehr) leicht abstottern. Ist das nicht der Fall, suche nach Möglichkeiten, die dich finanziell entlasten.

Wird ein Fernstudium anerkannt?

Vielleicht fragst du dich, wie es um die Anerkennung eines Fernstudiums Ernährung steht. Wird der Abschluss eines Fernstudiums genauso anerkannt wie der Abschluss eines Vollzeitstudiums an einer Universität? Ja, das wird er, denn ganz simpel gesagt, ist ein Bachelorabschluss ein Bachelorabschluss und ein Masterabschluss ein Masterabschluss.

Achte darauf, dass das Fernstudium, für das du dich entscheidest, akkreditiert und die Fernhochschule staatlich anerkannt ist, dann bist du auf der sicheren Seite. Vor allem vor dem Hintergrund, dass der Begriff Fernstudium nicht geschützt ist und jeder Anbieter sein Studienangebot so bezeichnen darf, selbst wenn es nicht mit einem akademischen Titel abschließt.

In der Regel ist auf den Webseiten der (Fern)Hochschulen schnell erkennbar, ob ein Studiengang akkreditiert ist. Zudem kannst du auf Siegel zum Beispiel von FIBAA, AQAS oder ZEvA achten.

Vorteile und Nachteile eines Fernstudiums

Ein Fernstudium Ernährung bringt viele Vorteile mit sich, aber es gibt – wie bei so vielen Dingen – auch immer eine Kehrseite der Medaille. Was du als Vorteil oder Nachteil auslegst, hängt auch tatsächlich davon ab, ob du der Lerntyp bist, der gut in Eigenregie lernen kann oder besser mit mehr Verbindlichkeiten im Studium zurechtkommt. Wir gehen mal davon aus, dass du jemand bist, für den das Fernstudium kein Problem sein wird.

Vorteile

  • Flexibles und ortsunabhängiges Lernen
  • dadurch Vereinbarkeit von Privatleben, Beruf und Fernstudium
  • Kein Numerus Clausus
  • Studienstart in der Regel jederzeit möglich
  • Gleiche Anerkennung wie ein „normales“ Vollzeitstudium
  • Ein akademischer Abschluss bedeutet auch bessere und/oder neue Berufsaussichten und ein besseres Gehalt
  • Arbeitgeber schätzen den Einsatz bei einem Fernstudium, weil man durch das flexible Modell Disziplin, Ehrgeiz und Organisationstalent zeigt

Nachteile

  • Teils hohe Studiengebühren, da Fernstudiengänge häufig von privaten Anbietern angeboten werden
  • Trotz Vereinbarkeit von Privatleben, Beruf und Fernstudium stellt das Fernstudium eine zusätzliche Belastung dar
  • Wenig direkter Kontakt zu Dozenten und Kommilitonen
  • Kein typisches Studenten-/Campusleben

Ist ein Fernstudium das Richtige für mich?

Ob ein Fernstudium letztendlich die richtige Studienform für dich ist, musst du für dich selbst entscheiden, aber wir können dir ein paar Fragen und Gedanken mit auf den Weg geben, die dir bei der Antwortfindung weiterhelfen können.

Ein Fernstudium ist dann die richtige Studienform für dich, wenn du gut selbstständig und ohne Druck von außen lernen kannst. Es gibt Menschen, die brauchen zum Beispiel feste Uhrzeiten, einen festen Lernort und Präsenzunterricht, damit es gut mit dem Lernen und dem Studium klappt. Dabei ist die eine Präferenz nicht besser oder schlechter als die andere, sondern lediglich eine Typsache.

Denke über folgende Fragen nach:

  • Wie gut kannst du in Eigenregie lernen? Kannst du dich auch nach Feierabend und am Wochenende zum Lernen aufraffen?
  • Lässt dein Zeitplan ein Fernstudium Ernährung zu?
  • Wenn dein Zeitplan schon voll ist: Würde dir von der Qualifikation her auch ein Zertifikat reichen? Nicht-akademische Fernlehrgänge dauern zum Beispiel kürzer und kosten zudem weniger.
  • Was willst du mit dem Fernstudium erreichen?
  • Kannst du die Kosten eines Fernstudiums stemmen? Wie sieht gegebenenfalls die finanzielle Unterstützung aus?

Vielleicht stellst du fest, dass es zwar verlockend klingt, flexibel, ortsunabhängig und in Eigenregie zu lernen. Aber wenn du ganz ehrlich zu dir selbst bist, scheitert das verlockend flexible Fernstudium Ernährung an der Realität, weil du eigentlich nicht gut zu Hause lernen kannst. Dann ist das die wichtigste Erkenntnis und sie bedeutet lediglich, dass ein berufsbegleitendes Präsenzstudium wahrscheinlich die bessere Studienform für dich ist. In diesem Fall finden die Seminare an der Hochschule statt und zwar zu Zeiten, die sich mit einer Berufstätigkeit vereinbaren lassen, also am Abend oder am Wochenende.

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